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Sogyal Rinpoche

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in ihm habe ich einen wunderbaren Dzogchen-Lehrer  gefunden.  Ich hatte das große Glück seine Belehrungen anlässlich des Beginns eines neuen Lehrzyklus im Jahr 2001 zu hören: Dzogchen - die natürliche Freiheit des Geistes. Erstmals werden diese Dinge öffentlich von ihm gelehrt. Dzogchen ist das kostbarste Juwel geistiger Belehrung, steht noch jenseits auch höchster tantrischer Belehrungen. Sogyal Rinpoches Buch "Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben" ist weltberühmt. Auch darin (u.a. Kap.4 und Kap.10) sind bereits versteckt Dzogchen-Belehrungen enthalten. 

   

Gebet  zu Grund, Pfad und Frucht von Dzogpachenpo

verfasst von Jigme Lingpa


" Verehrung dem glorreichen Samantabhadra",

 dem Ursprünglichen, der Wie-es-Istheit,

 deren Natur frei ist von Vielschichtigkeit (trödral):

 Sie ist weder existent (tak) noch dauerhaft,

 denn nicht einmal die Buddhas mit ihrem allwissenden Auge

 haben sie je gesehen.

 Dennoch kann man nicht sagen, sie existiere nicht (che),

 ist sie doch die Basis, der Grund des gesamten Samsara.

Gleichwohl besteht darin kein Widerspruch.

Sie liegt jenseits der Vorstellungskraft unseres konzeptuellen Geistes.

Möge ich den Grund von Dzogpachenpo verwirklichen.

Seine Essenz ist leer, frei von Dauerhaftigkeit.

Seine Natur ist erkenntnisfähig, frei

von den Begrenzungen der Nicht-Existenz.

Sein Mitgefühl ist endlos, und all die vielfältigen Erscheinungen,

 alle Manifestationen erheben sich daraus.

Obwohl über Essenz, Natur und Mitgefühl als drei verschiedene Dinge

gesprochen wird, sind sie doch eins in ihrer Bedeutung.

Möge ich den Grund von Dzogpachenpo, die Wie-es-Istheit,

 erkennen und verwirklichen.

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