OM MANI PEME HUNG Buddhistische Meditationsgottheiten OM MANI PEME HUNG

Als höchst effektives Mittel der Verwirklichung gilt im höchsten Tantra des tibetischen Buddhismus, seinen persönlichen Lehrer als lebendigen Buddha anzusehen und auch so darüber zu meditieren. Es gilt allerdings und wird auch gefordert, seinen Lehrer zuerst ganz genau zu prüfen, ob er die dafür im Buddhismus geforderten Kriterien erfüllt.
Das hat nichts mit Personenkult zu tun, sondern ist ein besonders starkes Mittel der Transformation. Dem Lehrer erwächst daraus andererseits eine immense Verantwortung seinem Schüler gegenüber.
Darum sei an dieser Stelle das Bild meines geliebten Dharma-Lehrers und Zufluchtslamas allen anderen vorangestellt. Es heißt dazu etwa sinngemäß: "Siehst Du Deinen Lehrer als gewöhnlichen Menschen an, so wirst Du die Früchte aus der Begegnung mit einem gewöhnlichen Menschen ernten. Siehst Du Deinen Lehrer als Buddha an, so wirst Du die Früchte einer Begegnung mit Buddha ernten."

 

Larampa-Geshe Tenpa Choepel

 

 

INHALT

1. Avalokiteshvara (tib.: Chenresig)

2. Das Rad des Lebens

3. Die grüne Tara (tib.: Drölma Tschang)

4. Kalachakra (tib.: Dünkhor-lo)

5. Vajradhara (tib.: Dordsche Tschang)

6. Vajrakila (tib.: Dorje Phurba)

7. Vajrayogini (tib.: Dordsche Naldschorma)

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