Leise Stromerzeuger im Test: Wer stellt den Testsieger?

Dieser Artikel erklärt Ihnen, welche unterschiedlichen Typen von Stromgeneratoren es gibt und worin sie sich unterscheiden. Erfahren Sie aktuelle Testergebnisse hinsichtlich der Qualität und Preise der mobilen Stromerzeuger. Lohnt sich der Kauf oder was kostet es einen Generator zu mieten?

Ein Stromgenerator sorgt für Elektrizität auch dort, wo sich keine Stromleitungen befinden. Ebenso kommt die mobile Stromversorgung als Notstromaggregat in Krankenhäusern, bei Rettungsdiensten oder im Katastrophenschutz zum Einsatz. Auch der Heimwerker kann beizeiten auf ein mobiles Stromaggregat nicht verzichten.

Typen und Anwendungsgebiete

Der wichtigste Unterschied zwischen den mobilen Stromerzeugern ist der zwischen Gleichstrom- und Wechselstromgeneratoren. Ein Großteil dieser Generatoren betreibt den Motor zur Stromerzeugung mit Diesel, andere mit Benzin.

Soll der Stromerzeuger als Notstromaggregat fungieren, muss der Betriebsstofftank ausreichend groß sein. Bei Geräten der neueren Generation können Sie zudem meist die produzierte Strommenge regulieren und in einen Sparmodus schalten. Wird plötzlich die Stromentnahme erhöht, wird automatisch die produzierte Strommenge erhöht. Diese Technik spart Brennstoff und erhöht die Ausdauer.

Generatoren im Test

Mittlerweile gibt es kleine Gleichstromgeneratoren am Markt, die auch als Campinggeneratoren bezeichnet werden. Diese sind ab 100.- Euro erhältlich. Der Einhell BT-PG 850 ist relativ sparsam und kann mit 4,2 Litern zirka sechs Stunden laufen. Die Geräuschentwicklung liegt bei 91 Dezibel, die Dauerleistung bei 650 Watt. Ein preiswerter Stromerzeuger, der sich als Notstromaggregat eignet, ist der Güde GSE 2700. Für zirka 230.- Euro bietet der Generator einen 12 Liter Benzintank, mit dem er zirka 11 Stunden läuft. Der Lärmpegel liegt bei moderaten 90 Dezibel und Sie können sogar Geräte betreiben, die bis zu 1500 Watt Leistung benötigen. Die automatische Spannungsregelung versorgt die angeschlossenen Verbraucher stets mit der benötigten Spannung. Auch über einen Überlastungsschutz und eine Ölmangelsicherung verfügt der Stromerzeuger.

Teurer sind hingegen die Generatoren mit Invertertechnik. Sie liefern nicht nur äußerst schwankungsarmen Strom, sonder können auch Gleich- in Wechselstrom wandeln. Ein preiswertes Gerät dieser Kategorie ist der Pramac Stromerzeuger HGP100 i. Mit 14 Kilogramm ist er leicht, mit einem Pegel von 64 Dezibel leise und mit 0,3 Litern Verbrauch sehr sparsam. Mit vollem Tank (3,8 Liter) können Sie bei 3/4 Last über 10 Stunden Strom erzeugen. Der Stromerzeuger von Pramac ist ab 800.- Euro erhältlich. Ein Generator, der professionellen Ansprüchen genügt, ist der Güde GSE 5500. Mit 16 Litern Diesel läuft er zirka 7,5 Stunden und liefert dabei 7,35 Kilowatt oder 10.0 PS. Der Generator verfügt über zwei Schuko 230 Volt/50Hz, 1 x CEE/16A 400 V/50Hz, 1×12 Volt 8,3A – Anschlüsse. Zudem hat er einen Überlastungsschutz, Ölmangelsicherung, Transporträder und ein Voltmeter. Der Güde Stromerzeuger GSE 5500, ebenfalls mit Invertertechnik, ist ab zirka 1200.- Euro erhältlich.

Falls sich die Anschaffung für Sie nicht lohnt, weil der Generator selten gebraucht wird, mieten Sie ihn bei einem Baumaschinenverleih. Kleine Aggregate sin bereits ab 20.- Euro am Tag zu mieten, größere Invertergeneratoren ab zirka 40.- Euro, abhängig von Leistung, Verbrauch und Schallschutz.