Was verbraucht ein Ölradiator?

Ein Ölradiator ist praktisch. Er spendet Wärme, wenn die Heizung mal nicht funktioniert oder keine Heizung zur Verfügung steht. Der Stromverbrauch ist bei den Geräten jedoch sehr unterschiedlich. Wir erklären Ihnen, wie Sie die Stromkosten kalkulieren und Strom sparen können.

Fällt im Winter mal die Heizung aus oder haben Sie in ihrer Gartenlaube keine Heizung, verspricht ein Ölradiator Abhilfe. Doch verbrauchen Radiatoren Strom. Wie hoch der Verbrauch ist und welche Alternativen es gibt, erklärt Ihnen der nachfolgende Bericht.

Technik und Kosten

Wie in einer Etagenheizung das Wasser, so heizt in einem Ölradiator Öl die Heizstangen. Das Öl wird dabei von einem Heizaggregat erhitzt, welches mit Strom betrieben wird. Demnach verbraucht der Ölradiator Strom aber kein Öl. Die Leistungsaufnahme, beziehungsweise der Stromverbrauch des Radiators, ist abhängig von der eingestellten Temperatur. Die meisten Radiatoren regeln die Temperatur mit einer stufenweisen Leistungsaufnahme von 600/900/1100/1500 und bis zu 2000 Watt. Je mehr Verbrauchsstufen Heizgeräte haben, desto besser können Sie den Stromverbrauch dosieren.

Die Kosten für eine Kilowattstunde Strom liegen in Deutschland bei durchschnittlich 20 Cent. Schalten Sie ihren Ölradiator auf die höchste Stufe mit 2000 Watt kostet dies in der Stunde 40 Cent Strom. Innerhalb von 24 Stunden kommen Sie somit auf einen Betrag von zehn Euro. Dies ist jedoch der höchste Verbrauchswert, den Sie erreichen können. Im Normalfall würden Sie, um einen Raum von 40 Quadratmetern aufzuheizen, den Ölradiator zirka eine Stunde auf höchster Stufe laufen lassen. Anschließend könnten Sie den Heizkörperregler auf die mittlere Stufe stellen. Mit zirka fünf Euro täglich müssen Sie jedoch für einen Raum mit 40 Quadratmetern kalkulieren.

Alternativen zum Ölradiator

Nur wenig verbrauchsärmer sind Heizlüfter. In der Stromaufnahme unterscheiden sie sich nicht von einem Ölradiator. Der Vorteil eines Heizlüfters ist jedoch, dass er kleine Räume – wie das Badezimmer – schnell aufheizen kann. Im Unterschied zu einem Ölradiator braucht er keine Aufwärmzeit. Zudem ist ein Heizlüfter wesentlich preiswerter als ein Ölradiator. Conrad vertreibt ein einfaches Gerät mit 2000 Watt für kleine Räume schon ab zehn Euro. Ein Ölradiator mit 2000 Watt ist ab zirka 40.- Euro erhältlich. Eine Alternative zum Ölradiator oder zum Heizlüfter ist eine Standheizung mit Heizstab. Diese etwas urtümlich anmutenden Geräte haben meist keine höhere Stromaufnahme als 1000 Watt. Sie können einen Heizstrahler auch im Freien verwenden. Heizstrahler sind ab 30.- Euro erhältlich. Generell muss man feststellen, dass Heizen mit Strom definitiv die teuerste Arte des Heizens ist.